Mit dem Krokodil über den Rhein :)

Das Crocodillo – die kleine Fähre in Zündorf – liegt am Ufer und wartet auf ihre nächste Fahrt über den Rhein.

Puh, sage und schreibe 38 Grad heute in unserem Kölle. Der Asphalt flimmert, die Luft steht und die ganze Stadt scheint für einen Moment kollektiv den Atem anzuhalten. Aber weisst du was? Genau das ist der perfekte Tag für meine kleine Radtour entlang des herrlichen Rheins! Raus aus dem Trubel und rauf aufs Rad. Ich radle heute den weiten Weg von Niehl bis ganz nach Zündorf.

Meine Idee für heute: die Hoffnung auf ein bisschen kühlenden Fahrtwind, ein paar schattige Abschnitte unter Bäumen und am Ziel wartet dann eine ganz besondere, erfrischende Überraschung auf mich... Aber pssst, das wird noch nicht verraten:)
Kommst du erst ein Mal mit auf diese sommerliche Tour?

Laut Komoot führt die Strecke über 35 Kilometer am wunderbaren Rheinstrand entlang...

Weite grüne Flussaue am Rheinufer mit sanft geschwungenem Radweg und ruhiger Sommerstimmung.

Eine sommerliche Radtour von Köln-Niehl nach Zündorf
Die Tour beginnt in Köln-Niehl – direkt am Rhein, wo das Wasser glitzert und schon der erste Fahrtwind für gute Laune sorgt. Von hier geht es flussaufwärts, immer mit dem Blick auf die Kölner Silhouette, die in der Ferne langsam näher rückt. Der Weg führt vorbei an der lebendigen Altstadt, unter den Bögen der Hohenzollernbrücke hindurch und weiter zu den markanten Kranhäusern – einem modernen Wahrzeichen am Ufer. Hinter der Stadt wird es ruhiger: In Rodenkirchen laden schattige Wege, gemütliche Biergärten und kleine Strände zum Durchatmen ein. Und am Ende wartet das idyllische Zündorf – mit seinem Hafen, dem verträumten Dorfkern und ... das verrate ich erst später :)
Eine sommerliche Tour voller Rheinblicke, Stadtmomente und Naturgefühl – perfekt für warme Tage mit Lust auf Bewegung und Entdeckung.


Schon nach nur etwa 15 Minuten Fahrt entdecke ich den ersten richtig schönen Biergarten, der idyllisch direkt am Rhein liegt... und was soll ich sagen? Ein Glück hat er noch nicht geöffnet! 😂 Bei der Hitze wäre die Versuchung für ein eiskaltes Radler einfach viel zu groß gewesen und meine sportliche Tour hätte schon am Start ihr gemütliches Ende gefunden. So bleibt die Motivation groß und es geht gut gelaunt weiter:)

Ein schattiger Biergarten am Rheinufer, eingerahmt von alten Bäumen und sommerlich gedeckten Tischen.
Gäste sitzen entspannt im Biergarten, genießen kühle Getränke und den Blick auf den Rhein.

Dom, Bastei & Hohenzollernbrücke
Schon von Weitem ist der Dom zu sehen, der majestätisch am Horizont steht. Der Radweg führt vorbei an der historischen Bastei und unter der Hohenzollernbrücke hindurch, einem pulsierenden Knotenpunkt voller Leben. Dahinter entfaltet sich die bezaubernde Altstadt mit Groß St. Martin und dem Dom – ein Panorama, das man so schnell nicht vergisst.
Vorbei am Schokoladenmuseum geht es weiter entlang der Rheinpromenade – lebendig, freundlich, voller Sommerstimmung – bevor die Strecke sanft in ruhigere Abschnitte am Fluss übergeht.

Majestätischer Blick auf den Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke – ein klassisches Rheinpanorama.
Die historische Bastei am Rheinufer – ein architektonisches Relikt mit Blick auf den Fluss.
Das Kölner Pegelhäuschen am Rhein – ein beliebter Fotospot und Zeugnis der Rheingeschichte.
Die Silhouette der Kölner Altstadt mit Groß St. Martin und dem Dom – in warmes Sommerlicht getaucht.

Kranhäuser: Moderne trifft Geschichte
Kurz hinter der Altstadt erheben sich die Kranhäuser – drei beeindruckende Bauwerke, die wie riesige Hafenkräne über dem Rhein schweben. Hier verbindet sich moderne Architektur mit der Geschichte des alten Hafens und schafft eine Kulisse, die zugleich kraftvoll und elegant wirkt. Der Radweg führt direkt am Wasser entlang, begleitet von weiten Blicken auf die Skyline, das sanfte Schaukeln der Schiffe und das lebendige Treiben am Ufer. Ein Ort, an dem Köln seinen ganz eigenen Rhythmus zeigt – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ganz nah am Fluss.

Die modernen Kranhäuser im Rheinauhafen – beeindruckende Architektur direkt am Wasser.
Detailansicht eines historischen Krans im Rheinauhafen – Industriegeschichte zum Anfassen.
Ein alter Hafenkran am Rheinufer – stählernes Relikt aus Kölns Hafenvergangenheit.
Zwei gut erhaltene Hafenkräne nebeneinander – stille Zeugen vergangener Zeiten im Kölner Süden.

Ein Alaaf mitten im Sommer
Neben den Kranhäusern taucht eine riesige „Alaaf“-Deko auf – bunt, fröhlich, unübersehbar. Und sofort ist klar: In Köln ist immer ein bisschen Karneval, auch mitten im Hochsommer. Ob Hitze, Alltag oder Radreise – irgendwo blinkt, glitzert oder schunkelt es immer ein wenig. Diese liebevolle Erinnerung an das kölsche Lebensgefühl bringt ein Schmunzeln ins Gesicht und zeigt: Kölle kann einfach nicht anders – und will es auch gar nicht.

Bunte „Alaaf“-Deko am Wegesrand – Köln zeigt seine karnevalistische Seele auch im Sommer.

Rodenkirchen: Sommeridylle am Rhein
Hinter dem lebhaften Hafenbereich wird es grüner und ruhiger. Der Radweg führt an Marienburg mit seinen eleganten Villen vorbei und weiter nach Rodenkirchen. Hier zeigt sich Köln von seiner entspannten Seite: kleine Boote schaukeln sanft am Ufer, schattige Biergärten laden zum Verweilen ein – und entlang des Rheinufers erstrecken sich wunderbare kleine Strände. Feiner Sand, Wasserplätschern und ein Hauch von Urlaubsgefühl mitten in der Stadt: Die sommerliche Leichtigkeit ist hier fast mit den Händen zu greifen.

Das historische Fährhaus in Rodenkirchen – charmantes Gebäude direkt am Rhein mit nostalgischem Flair.
Idyllischer Radweg direkt am Rhein, gesäumt von schattigen Bäumen und mit Blick aufs Wasser.
Das traditionsreiche „Gasthaus zum Treppchen“ in Rodenkirchen – gemütlich, urig und rheinisch herzlich.
Der kleine Sandstrand in Rodenkirchen – Sommerfeeling mit Blick auf den Rhein und vorbeiziehende Boote.

Grüne Wege und das kleine Krokodil in Zündorf
Hinter Rodenkirchen wird es stiller – die Stadt klingt langsam aus, und der Rhein zeigt sich von seiner naturverbundenen Seite. Der Radweg schlängelt sich durch grüne Auen, vorbei an alten Bäumen und kleinen, fast verwunschen wirkenden Uferabschnitten. Und dann, fast wie ein kleiner Überraschungsmoment, wartet in Zündorf das Crocodillo: eine charmante Mini-Fähre mit großem Namen. Ganz gemächlich schippert sie Radfahrer, Spaziergänger und Ausflügler ans andere Ufer – mit viel Charakter, einem Schuss rheinischem Humor und dem Gefühl, dass man gerade etwas ganz Besonderes erlebt hat. Ein kleines Krokodil auf großer Fahrt – und ein perfekter Abschluss dieser sommerlichen Tour.

Die kleine Fähre Crocodillo in Zündorf – bereit zur Überfahrt über den Rhein, mit viel Charme und Charakter.
Der Steuerstand des Crocodillo – liebevoll gestaltet, mit direktem Blick auf den Rhein.

Und da ist es, mein kleines  Geheimnis:) Ich bin an Bord des legendären „Crocodillo“ Die Überfahrt über den glitzernden Rhein dauert zwar nur ein paar Minuten, aber sie ist ein echtes, unvergessliches Erlebnis! Während die riesigen Frachtschiffe gemächlich an uns vorbeiziehen, tuckert unsere kleine Fähre in aller Seelenruhe von einem Ufer zum anderen. Und eines steht fest: Wer hier mitfährt, der tut das definitiv nicht aus Eile, sondern aus purer, echter Lust am Rhein und am Leben.


Das kleine „Crocodillo“ hat mich ganz entspannt ans andere Ufer gebracht und nun liegen noch rund 15 gemütliche Kilometer bis zurück nach Niehl vor mir.  Auf den ruhigen, schattigen Radwegen direkt am Rhein klingt dieser wunderbare Sommertag jetzt ganz friedlich und glücklich aus.
Ich kann dir nur sagen: Das war echt eine richtig, richtig schöne Tour.
Hast du jetzt auch Lust bekommen? Möchtest du diese Strecke vielleicht auch mal nachfahren? Ich kann es dir nur von Herzen empfehlen!

Der idyllische Hafen von Zündorf mit Bootsanlegern, ruhigem Wasser und sommerlicher Atmosphäre.
Die Silhouette der drei Kranhäuser – modern, kraftvoll und elegant vor dem Kölner Himmel.

Und wenn du mit deinen lieben Kiddies diesen wunderschönen Ausflug planst, dann ab in den Rheinpark! Dort wartet nämlich ein gigantisch großer Spielplatz zum absoluten Austoben und Klettern auf die kleinen Abenteurer. Und das absolute Sahnehäubchen? Im Park fährt auch noch so eine herrlich lustige, kleine Bimmelbahn! Da leuchten nicht nur die Kinderaugen, sondern man kriegt selbst sofort wieder dieses wunderbare Kindheitsgefühl zurück. Einsteigen, mitfahren und einfach gute Laune tanken.


Und hier noch eine kleine Diashow:


Und noch ein kleiner Film:


Und so kommst du zur Fähre Weiß-Zündorf "Krokodil"

Weißer Leinpfad, 50999 Köln

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