Kunstmuseum Rautenstrauch - Joest
Museum Rautenstrauch-Joest – Wissenswertes
Das Museum Rautenstrauch-Joest zählt zu den bedeutendsten ethnologischen Museen Deutschlands und widmet sich den Kulturen der Welt in Vergangenheit und Gegenwart. Seine Ursprünge reichen ins frühe 20. Jahrhundert zurück, als die umfangreichen Sammlungen des Ehepaars Wilhelm und Adele Rautenstrauch den Grundstein für das heutige Museum legten. Der Anspruch, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und den Dialog zwischen Gesellschaften zu fördern, prägt das Haus bis heute.
Zentral in der Kölner Innenstadt am Neumarkt gelegen, präsentiert sich das Museum als moderner und offener Ort der Begegnung. Die zeitgenössische Architektur schafft helle, großzügige Räume, die zum Verweilen einladen und den Ausstellungen eine klare, ruhige Bühne bieten.
Die Sammlung ist thematisch breit gefächert und legt den Fokus auf den Menschen und seine Lebenswelten. Anhand von Alltagsgegenständen, Kunstwerken, Fotografien und multimedialen Installationen werden Kulturen aus Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien vorgestellt. Dabei steht weniger das Objekt selbst als vielmehr seine Bedeutung im gesellschaftlichen Kontext im Mittelpunkt.
Ergänzt werden die Ausstellungen durch aktuelle Fragestellungen zu Identität, Migration und Globalisierung, wodurch das Museum Rautenstrauch-Joest weit über ein klassisches Völkerkundemuseum hinausgeht. Ein Besuch gleicht einer vielschichtigen Reise um die Welt – nachdenklich, informativ und stets mit Blick auf die Gegenwart.
Manchmal braucht es keine weite Reise, um neue Perspektiven zu entdecken. Ein kurzer Weg in die Kölner Innenstadt genügt, und schon stehe ich mitten im Museum Rautenstrauch-Joest, umgeben von Geschichten aus aller Welt, von fremden Kulturen, Lebensweisen und Ideen.
Auf meinem Rundgang begegne ich Objekten aus Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien – Alltagsgegenständen, Kunstwerken und Fotografien, die vom Leben der Menschen erzählen. Jede Ausstellungseinheit öffnet einen neuen Blickwinkel, jede Vitrine lädt dazu ein, Gewohntes zu hinterfragen und Unbekanntes kennenzulernen.
Formen, Materialien und Bedeutungen wechseln, Stimmen und Bilder begleiten den Weg. Schritt für Schritt fühlt sich der Rundgang an wie eine Reise über Kontinente hinweg – durch unterschiedliche Kulturen, Zeiten und gesellschaftliche Zusammenhänge. Ein intensives Eintauchen, das den Alltag kurz vergessen lässt und Raum für Neugier, Nachdenken und Staunen schafft.
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